Datenleck in China enthüllt 10 Petabyte sensibler militärischer Informationen

Datenleck in China enthüllt 10 Petabyte sensibler militärischer Informationen
Datenleck in China enthüllt 10 Petabyte sensibler militärischer Informationen (Foto: NetAskari)

Ein massiver Datenverstoß im Nationalen Supercomputing-Zentrum Chinas umfasste den Diebstahl von etwa 10 Petabyte interner Daten, von denen viele als geheim eingestuft waren.

Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi, das sich auf NetAskari auf Substack als Quelle beruft, tauchten die ersten Hinweise auf den zum Verkauf angebotenen Datensatz in einem Darknet-Forum durch einen Nutzer namens airborneshark1 auf.

Die Verantwortung für den Cyberangriff wurde von einer Gruppe namens Flaming China übernommen, deren Telegram-Kanal seit Anfang Februar 2026 aktiv ist. Die Hacker verlangen erhebliche Summen für den vollständigen Zugriff auf die Daten und bieten eine Vorschau der gestohlenen Dateien für 3.000 US-Dollar an.

Laut Militarnyi ist das Nationale Supercomputing-Zentrum in Tianjin eine staatliche Einrichtung von strategischer Bedeutung. Es stellt Ressourcen für komplexe digitale Simulationen bereit, von Klimamodellen bis hin zur Waffenphysik, die von chinesischen Militärauftragnehmern umfassend genutzt werden.

Zu den veröffentlichten Materialien gehören Bilder interner Verzeichnisse, Benutzeranmeldedaten, technische Handbücher im PDF-Format sowie Testergebnisse von Radarsystemen.

Diese gestohlenen Materialien umfassen Dokumente, die als „für 10 Jahre klassifiziert“ gekennzeichnet sind. Ein Bericht aus dem Jahr 2025 enthält Testergebnisse von bunkerbrechender Munition sowie physikalische Modelle zur Simulation von Angriffen auf Raketensysteme wie HIMARS.

Datenleck in China enthüllt 10 Petabyte sensibler militärischer Informationen
(Foto: NetAskari)

Die Daten umfassen auch virtuelle Simulationen von Angriffen auf Flugzeugträger und befestigte Bunkerstrukturen. Die Hacker veröffentlichten zudem Videomaterial, das animierte Testprozesse von Raketensprengköpfen zeigt.

Ein Teil des Leaks enthält außerdem komplexe Tabellen und Binärdateien im Zusammenhang mit einem Projekt namens Stealth. In den Dokumenten werden die US-Drohnen X-47B sowie Systeme wie SurroOpt erwähnt.

Die Analyse der geleakten Datenproben deutet darauf hin, dass sie authentisch sind. Kurz nach den ersten Berichten über den Vorfall entließ die Chinesische Akademie der Wissenschaften mehrere hochrangige Beamte, die an militärischen Entwicklungen beteiligt waren.

Sollte sich das Ausmaß des Leaks bestätigen (mehr als 10.000 Terabyte an Daten), könnte dies der bedeutendste Schlag gegen die chinesische Verteidigungsindustrie seit Jahrzehnten sein.

Foto: NetAskari. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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